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Warum eine Rieger Orgel

Die Orgelkommission, bestehend aus Kirchenpfleger, Orgelexperte und Organistinnen, tagt bereits seit 2008, als durch die Kirchenpflege bestimmt wurde, die Kosten für eine Revision der alten Metzler Orgel aus dem Jahre 1944 und einer neuen Orgel abzuklären.

Infolge wichtiger und dringend anstehender Aufgaben in der Kirchgemeinde mussten die Abklärungen immer wieder aufgeschoben werden. Anfangs 2013 konnte das Projekt für eine neue Orgel in Angriff genommen werden, nachdem die Kosten für die Revision der alten Orgel zu hoch ausgefallen wären und auch  kein schützenswertes Instrument entstanden wäre. Im Juni 2013 wurde über ein offizielles Submissionsverfahren im Schweizer Handelsblatt die neue Orgel ausgeschrieben.
Darauf meldeten sich 9 Orgelbauer, woraus die 3 Firmen Mathis Orgelbau AG Näfels, Metzler Orgelbau AG Dietikon und Rieger Orgelbau GmbH A-Schwarzach zur Offertstellung eingeladen wurden.
Das Submissionsverfahren gibt verbindliche Vorgaben, die bei der Beschaffung eingehalten werden müssen. Dank einer ausführlichen Dokumentation der Gesellschaft Schweizerischer Orgelbaufirmen (GSO) konnten alle geforderten Vorgaben für das Submissionverfahren bis hin zum Entscheid ausgeführt werden.
Wer schlussendlich den Auftragszuschlag erhielt, konnte nicht willkürlich bestimmt werden, sondern musste anhand einer vorgebenden Bewertungsskala durchgeführt werden, welche unter anderem folgende  Punkte beinhaltet:


1. Eingereichte Angebotsunterlagen bestehend aus:
Dispositionskonzept nach unseren Vorlagen und unserem Anforderungskatalog,
Prospektgestaltung, architektonisches Konzept (auch Vorgaben Denkmalpflege erfüllen), Funktionalität, Technik und Elektronik,  Anschaffungspreis der Orgel, jährliche Wartungskosten, Fachkompetenz und Ausbildung von Lehrlingen.


2. Besuche von Referenzorgeln bestehend aus:
Qualität & Ästhetik der handwerklichen Ausführung, Funktionstüchtigkeit, Charakter der
Einzelstimmen und Intonation,  Referenzauskünfte Kundendienst und Wartungskosten.


3. Werkstattbesuch bestehend aus :
Werkstatt, Einrichtungen, Materiallager, Befähigung zur Eigenfertigung, Erfahrung und
Konstruktionsprinzipien.


Infolge des sehr subtilen und aufwändigen Auswahlverfahrens wurde durch die fünfköpfige Orgelkommission und einem renommierten Orgelexperten viel Zeit in Sitzungen, Besuchen bei den 3 Orgelbauern und Referenzorgeln investiert. 

Der Auftragszuschlag, welcher auch durch eine grosse Mehrheit der Mitglieder an der Kirchgemeindeversammlung bestätigt wurde, erhielt gemäss Bewertungsskala  schlussendlich die Firma Rieger knapp vor der Firma Metzler.
Mit dieser Orgel konnte für die Kirche Weiningen die beste Lösung getroffen werden. Sie  ergibt zusammen mit dem Kirchenraum ein einheitliches Bild und erfüllt auch die Anforderungen der Denkmalpflege. Der Spieltisch bleibt am bestehenden Platz und ist dank modernster Elektronik erst noch fahrbar.

 

Bildmontage neue Orgel

Verein "Neue Orgel Weiningen"
Postfach 42
8103 Unterengstringen

Telefon 079 677 78 78, Jackie Rubi

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